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Letzte Änderung:
July 04. 2017 16:15:59

Einladung Treffen 2007

von Johann Lauer

Für den 4. und 5. August 2007 laden die Organisatoren Katharina Banciu, Andreas Hihn und Dieter Lauer zum 7. Reußner Treffen alle herzlich ein, die sich mit Reußen oder den Reußnern verbunden fühlen. Das Reußner Echo (alle Reußner Musikanten sind zum Mitmachen eingeladen) wird die Gäste am Samstag, dem 4. August, im Pfarrhof mit vertrauten Melodien empfangen.
Danach geht es um 11 Uhr zum Gottesdienst. Dieser wird wie auch im letzten Jahr von dem für Reußen zuständigen Pfarrer Walther Seidner und dem stellvertretenden Bezirksdechanten Pfarrer Michael Reger gehalten. Als besonderer Gast wird der Hermannstädter Bezirksdechant Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă erwartet. Nach dem Gottesdienst wird auf dem Friedhof der verstorbenen Reußner gedacht. Die Andacht findet an dem Denkmal für die Opfer von Krieg und Deportation, das letztes Jahr eingeweiht wurde (siehe Artikel in SBZ- Online).

Ortsschild
 


Den Reußnern ist auf Initiative von Andreas Hihn das gelungen, wofür viele andere Heimatorts- gemeinschaften kämpfen:
Ein zweisprachiges Ortsschild.
Foto: Andreas Hihn








Auf dem Reußner-Treffen soll mit den drei anwesenden Pfarrern über verschiedene Vorhaben zur Erhaltung der dortigen Liegenschaften gesprochen werden. Im Zentrum der Diskussion wird der Wiedereintritt von 44 Reußnern in die Evangelische Kirche A.B. Rumäniens stehen (Artikel in SBZ-Online).
Zudem steht die Neueinfriedung des Reußner Friedhofs auf der Tagesordnung. Auf dem Friedhof weiden öfters Tiere, der Zaun wird teilweise mutwillig zerstört, damit Schafe oder Pferde auf dem Friedhof grasen. Auch Anzeigen bei der Polizei haben bisher keine Abhilfe geschaffen. An den Grabmählern entstehen Schäden. Es ist daher notwendig, den Friedhof mit einem gut befestigten Zaun neu einzufrieden. Der zuletzt geäußerte Wunsch von Johann Lauer sen. betraf den Reußner Friedhof. Das Denkmal für die Opfer von Krieg und Deportation hat er selber finanziert. Einige Reußner hatten zugesagt, für das Denkmal zu spenden. Johann Lauer sen. hatte am Reußner Treffen 2006 die potentiellen Spender gebeten, das Geld für die Neueinfriedung zur Verfügung zu stellen, da er die Finanzierung des Denkmals alleine trägt. Bisher wurden 10 652 Euro für die Neueinfriedung gesammelt. Das „Friedhofskonto“ wird von Maria Rampelt betreut. Weitere Infos erteilt gerne: Andreas Hihn, Schillerstraße 79, 85055 Ingolstadt, Telefon: (08 41) 9 51 65 22.

Helfer gesucht

Andreas Hihn hat sich bereit erklärt, vor Ort in Reußen die Arbeiten zu überwachen. Herbert Robert Binder und Fred Rösch wollen in Siebenbürgen als Bauunternehmer tätig werden, insbesondere die Vermietung von Baumaschinen jedweder Art steht für sie im Vordergrund. Sie werden Maschinen (z. B. Bagger) kostenlos zur Verfügung stellen oder eventuell in eigener Regie den Zaun bauen. Mehrere Angebote wurden eingeholt und sollen auf dem Treffen diskutiert werden.

Zeitliche Vorstellungen

Insbesondere auf dem Treffen wollen wir detailliert mit möglichst vielen Personen sprechen. Jeder sollte seine Vorstellungen einbringen können. Spätestens bis Ende 2007 soll eine endgültige Entscheidung stehen, so dass wir Aufträge an Firmen vergeben können. Die Arbeiten auf dem Friedhof sollen im Mai und Juni 2008 durchgeführt werden. In diesen beiden Monaten ist es wichtig, dass möglichst immer jemand vor Ort ist und die Arbeiten überwacht, Andreas Hihn wird wahrscheinlich nicht zwei Monate am Stück dort sein können.

Weitere Helfer und Unterstützer gesucht

Es sind noch keine endgültigen oder nicht zu revidierenden Entscheidungen getroffen. Wir brauchen weitere Unterstützer, Spender und Helfer, die vor Ort die Arbeiten überwachen und/oder selber Hand anlegen, damit wir dieses Projekt durchführen und zwar in einer Art und Weise, dass die Einfriedung jahrzehntelang hält. Um dies zu erreichen, müssen wir nach heutigen Überlegungen ca. 20 000 Euro in bar oder Eigenleistungen in Form von Arbeit oder kostenlosem Überlassen von Maschinen etc. aufbringen. Sollten wir weniger Geld brauchen, als Spenden eingehen, dann werden die verbliebenen Spenden, für die Renovierung der Kirche oder des Turmes eingesetzt. Aufgrund der eingegangenen Spenden und der Bereitschaft von mehreren Menschen mitzuarbeiten sind wir zuversichtlich, dass wir dieses Projekt bis zum August 2008, dem 8. Reußner-Treffen, durchführen können. Bischof D. Dr. Christoph Klein wurde auch über dieses Vorhaben unterrichtet. Weiterhin haben wir ihn zu diesem Treffen nach Reußen eingeladen in der Hoffnung, dass der Friedhof bis dann neu eingefriedet sein wird.

Zwei sehr erfreuliche Entwicklungen

Auf wiederholte Intervention von Andreas Hihn wurde im März 2007 eine zweisprachige Ortstafel in Reußen aufgestellt. Und: Das Reußner Heimatblatt erscheint wieder. Das Redaktionsteam, Katharina Rill, Hanni Schwarz und Wilfried Rill, haben schon zwei Ausgaben herausgebracht. Das Heimatblatt soll auch weiterhin zweimal im Jahr, vor Pfingsten und vor Weihnachten erscheinen. Alle Reußner sind aufgerufen, sich mit Beiträgen am Heimatblatt zu beteiligen. 63 Personen beziehen das Blatt. Beiträge und Bestellungen können an Wilfried Rill, Beim Edingberg 1, 86456 Gablingen, Telefon: (0 82 30) 85 34 56, E-Mail: w_rill [ät] t-online.de, eingesendet bzw. abgegeben werden. Allen, die sich bisher in irgendeiner Form am Erhalt unserer Gemeinschaft beteiligt haben, ein herzliches Dankeschön: De Gemin bedunkt sich.

Johann Lauer



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