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Reussen in Siebenbuergen - Das Dorf mit dem schiefen Turm
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Letzte Änderung:
July 04. 2017 16:15:59

13. Heimatreffen 2013

... und andere wichtige Ereignisse 

1. Das Reußner Pfarrhaus wurde zum Gemeindehaus

Wie manchen von Ihnen bekannt sein dürfte, wird seit vielen Jahren viel Müh und Arbeit in die Instandhaltung und Renovierung unseres Pfarrhauses investiert. Die Renovierungskosten wurden hauptsächlich mit Spenden der Heimattreffen aus Reußen und Deutschland gedeckt. Um rechtliche Sicherheit zu schaffen, wurde im Sommer des Jahres 2012  ein Nutzungsvertrag, der das Reußner Pfarrhaus betrifft, mit der evangelischen Kirche ausgehandelt. Dieser Vertrag sieht insbesondere Folgendes vor:

  • Unser Pfarrhaus mit Pfarrhof und Garten wird der ev. Kirchengemeinde Reußen zur kostenlosen und unbefristeten Nutzung überlassen
  • Die ev. Kirchengemeinde verpflichtet sich zur Instandhaltung und Bewirtschaftung des Anwesens im Rahmen ihrer Möglichkeiten (hauptsächlich Dach und Fundament müssen instandgehalten werden)
  • Die anfallenden Nebenkosten (Strom, Gas, Wasser, Abfall, säubern, Rasen mähen etc.) trägt die Gemeinde

Natürlich beinhaltet der Vertrag nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten und Kosten für Instandhaltung und Bewirtschaftung, doch diesen Pflichten sind wir in allen  vorangegangenen Jahren ohnehin freiwillig nachgekommen.

Wir sind sehr froh darüber, dass endlich Rechtssicherheit geschaffen werden konnte. Dies ist insbesondere Herrn Andreas Hihn und Frau Katharina Banciu zu verdanken, die unermüdlich bei der Bezirksverwaltung vorsprachen und auf eine akzeptable Lösung drängten.

Im Frühling dieses Jahres wurde der Vertrag nun auch auf den zur Kirche angrenzenden „Poschgorten „ erweitert.

2. Durchgeführte Arbeiten

Im Laufe der Zeit war auf dem Burgberg sehr viel Buschwerk und Gehölz gewachsen. Es hatte sich hier ein kleiner Urwald gebildet. Es wurde der Entschluß gefasst, das „Burchrech“ zu säubern, einzuzäunen und die Treppen zu restaurieren.

Folgende Arbeiten wurden  in Angriff genommen und erfolgreich durchgeführt:

  • Das gesamte Buschwerk, Gehölz, kleinere Bäume und der sehr große Baum links neben dem Aufgang wurden gerodet
  • Der Treppenaufgang zur Kirche und im Pfarrhof wurden restauriert und die gestohlenen Handläufe (Geländer) wurden ersetzt
  • Um das gesamte „Burchrech“ wurde ein Betonsockel gegossen und darauf ein fachmännischer Maschendrahtzaun mit Stacheldraht obendrauf errichtet
  • Die Einzäunung wurde mit drei abschließbaren Durchgängen versehen (zwei eiserne Türen und ein Tor)
  • Rechts neben dem Eingang zur Kirche wurde ein großer Nussbaum gefällt
  • Die eingeworfenen unteren Kirchenfenster wurden auf Kosten der Täter ersetzt
  • Der „Poschgorten“ wurde gesäubert und die Löcher in der Umzäunung ausgebessert
  • Auch der Friedhof wurde gesäubert und  verschiedene Bäume gefällt, um zu verhindern, dass Baumwurzeln die Grabsteine umkippen
  • Die Totenbank und der Leichenwagen wurden abgeschliffen und neu gestrichen
  • Die beiden Kellertüren im Pfarrhaus wurden ersetzt
  • Im Pfarrhof wurden drei Videokameras mit Bewegungsmeldern zur Abschreckung ungebetener Gäste installiert

Die Umzäunung des „Burchrechs“ wurde hauptsächlich von Fachleuten und freiwilligen Helfern unter Aufsicht und Mithilfe von Andreas Hihn durchgeführt.

Wenn man längere Zeit nicht vor Ort war, kann man sich kaum vorstellen, wie umfangreich diese Arbeiten waren. Das Ergebnis ist dafür umso schöner; die Festbesucher des 12. Heimattreffens waren von den geleisteten Arbeiten und ihrem Resultat sehr beeindruckt.

3. Reußner zum zweiten Mal beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl

Dem Aufruf von Hanni Schwarz zum Mitmachen beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl 2013 folgten trotz schlechtem Wetter ca. 35 Reußner/innen, davon etliche im Kindesalter.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns die Teilnahme am Trachtenumzug und die Präsentation unserer wunderschönen Trachten ermöglichten.


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